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Schützen Kompanie
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Schützengilde Kufstein
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Die Field Target Ziele

Pressluftgewehr Steyr LG 110 FT daneben 2 Ziele Murmeltier und Kaninchen
Pressluftgewehr Steyr LG 110 FT daneben 2 Ziele Murmeltier und Kaninchen

Im Field Target Schießsport werden Metallziele verwendet die mit Luftgewehren beschossen werden. Es gibt nur einen Schuss pro Ziel, trifft man in die Mitte in die sogenannte Hit Zone (15-40 mm breit) fällt das Ziel um und es wird ein Punkt gewertet. Mit einer Schnur werden die Ziele wieder hochgezogen.

 

 

Schütze mit Federdruckgewehr Weihrauch 97K
Schütze mit Federdruckgewehr Weihrauch 97K

Die Ziele sind in Entfernungen zwischen 8 Meter und 50 Meter aufgestellt – das wesentliche dabei, die Distanzen sind den Wettkampfteilnehmern nicht bekannt. Je nach Geländegegebenheit können die Tiersilhouetten hoch auf Bäumen oder tief unten in einem Bachbett, zwischen Büschen versteckt in der Ebene oder auch in Felshöhlen untergebracht sein. Die Schützen werden vor dem Start in Gruppen von 3 – 5 Personen, den Squads, aufgeteilt und bewegen sich nach einem vorgegebenen System von einer Lane zur anderen. Jeder Teilnehmer hat, um einen Abschnitt zu absolvieren, eine Minute Vorbereitungszeit und für die Schussabgabe pro Ziel eine weitere Minute zur Verfügung. Geschossen wird meist in einer frei wählbaren Position – vorwiegend sitzend - es gibt aber auch Lanes mit vorgegebener Schießhaltung.

 

Bei Landesmeisterschaften besteht ein Parcours üblicher Weise aus 50 - 100  Zielen, bei Weltmeisterschaften sind es sogar 150 Ziele. Die Weltmeisterschaft 2014 wird in Neuseeland stattfinden, die Europameisterschaft 2014 in Lettland. 

 

John Costello Weltmeister 2013
John Costello Weltmeister 2013

Die Länge eines Parcours kann mehrere Kilometer betragen. Der Beginn der Lanes wird durch einen linken und rechten Pfosten markiert; beide bestimmen die 1 Meter breite Feuerlinie (Firing Line). Der Schütze muss die Mündung seiner Waffe immer zwischen diesen Pfosten halten, wenn er einmal an der Feuerlinie ist. Beim Wechsel der Schießstellung und beim Spannen und Laden muss die Mündung dort bleiben. Die bevorzugte Schießstellung ist „sitzend“, also mit möglichst nahe an die Brust gezogenen Beinen, wobei die Knie als stabile Unterstützung dienen. Die Schützen gehen meist in Zweier- oder Dreiergruppen (Squads) durch den Parcours: eine Person schießt, die zweite notiert die Treffer in einer „Score Card“, der dritte richtet gefallene Ziele wieder auf. Alle drei Mitglieder der Gruppe schießen eine Lane und gehen danach zur nächsten. Die möglichst genaue Entfernungsschätzung und die Einbeziehung der Winddrift des Diabolos ist die erste und größte Herausforderung an den Schützen.

 

Die Durchmesser der Trefferzonen betragen 15mm, 25mm und 40mm je nach Entfernung und Anschlagsart.